Chefarzt: Dr. med. Michael Westhoff
Die Schwerpunkte dieser Fachabteilung umfassen
Im Team befinden sich 4 Fachärzte für Innere Medizin und Pneumologie, die z.T. die weitere Schwerpunktbezeichnung Kardiologie und die Zusatzbezeichnungen Schlafmedizin und Intensivmedizin besitzen.
Auf der Intensivstation werden Patienten mit akuten bedrohlichen Erkrankungen der Lunge behandelt.
Zum Einsatz kommen dabei u. a. folgende Verfahren:
Für das Weaning - die Entwöhnung von der Langzeitbeatmung - besteht ein überregionaler Einzugsbereich. Die Weaningstation umfasst derzeit 9 Betten.
Auf der eigenständigen Heimbeatmungstation werden Patienten mit chronischer Ateminsuffizienz auf eine nicht-invasive Heimbeatmung eingestellt.
Weitere Besonderheiten sind:
Seit mehreren Jahren hat sich die Lungenklinik Hemer im Bereich der Beatmungsmedizin und speziell der Beatmungsentwöhnung (engl. Fachbegriff „Weaning“) weiter spezialisiert. Sowohl regional als auch überregional werden langzeitbeatmete Patienten zur Beatmungsentwöhnung auf die Weaningstation der Lungenklinik übernommen. Diese Bemühungen haben dazu geführt, dass das Weaningzentrum im Juli 2010 mit als eines des ersten in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin akkreditiert wurde. Voraussetzungen hierfür sind Mindeststandards in der personellen, apparativen und strukturellen Ausstattung eines Zentrums, aber auch entsprechende Qualitätsansprüche hinsichtlich der Versorgung der langzeitbeatmeten Patienten. Das Team um den zuständigen Chefarzt Herrn Dr. med. Michael Westhoff, Frau Silke Neumann-Rosenkranz als Stationsleitung und Herrn Jan Grothe als Atmungstherapeut musste sich dabei einem anspruchsvollen Akkreditierungsverfahren unterziehen, das mit der Urkunde der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie besiegelt wurde.
Entsprechend dem Leitbild der Klinik kommt es dem Team ganz besonders auf eine patientenzentrierte Medizin an, die eine umfassende Betreuung von Patienten und Angehörigen gewährleistet. Dabei steht die Qualität der Versorgung jedes einzelnen, und nicht allein die absolute Zahl der umsorgten Patienten im Vordergrund des medizinischen Handelns. Insbesondere für Patienten mit schwerst beeinträchtigter Atmung ist es wichtig, das Augenmerk auf die Lebensqualität zu richten. Dies gilt für die Zeit in der Klinik, aber auch nach der Entlassung, speziell wenn eine Fortführung der Beatmung im außerklinischen Bereich erforderlich ist. Dabei ist eine enge und funktionierende Zusammenarbeit von Medizinern, Pflegenden, Angehörigen und dem Sozialdienst erforderlich.
Das Schlaflabor besteht seit 1993, ist von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin akkreditiert und bietet 11 exklusive Einzelzimmer zur Polysomnographie.
Besonderheiten:
Folgende Erkrankungen werden diagnostiziert und behandelt:
Patienten mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und Lungenemphysem werden umfassend diagnostiziert und behandelt.
Hierbei kommen zum Einsatz:
Hierzu zählen Bronchial- und Lungenerkrankungen durch Viren, Bakterien oder Pilze, Lungengerüsterkrankungen und Systemerkrankungen mit Lungenbeteiligung wie u. a.
Dabei kommen neben spezieller Labordiagnostik, Funktionsteste und Bildgebung folgende Verfahren zum Einsatz:
3 Fachärzte für Innere Medizin und Pneumologie in der Lungenklinik besitzen zusätzlich die Schwerpunktbezeichnung Kardiologie.
Im Vordergrund steht die Diagnostik und Behandlung von
Für die Diagnostik, speziell auch vor geplanten Lungenoperationen, stehen folgende Untersuchungsverfahren zur Verfügung:
LKH_FortbildungPflege_2012.pdf In der Lungenklinik Hemer |
Einladungsflyer_PneumoOnko_2012-02-29.pdf 29.02. in Iserlohn | |